Das Wichtigste in Kürze
Seit Tagen wurde Christophe Darbellay als möglicher Nachfolger von Viola Amherd im Bundesrat gehandelt. Nun erteilt auch er eine Absage.
Der langjährige Parteichef der damaligen CVP (heute Mitte-Partei) steckt trotzdem im Wahlkampf: Am 2. März stehen die kantonalen Wahlen an - für Darbellay geht es dabei um seine Wiederwahl in die Kantonsregierung als Vertreter der Mitte-Partei.
Damit bleibt es bei einem offiziellen Kandidaten für die Nachfolge von Viola Amherd: Markus Ritter.
17:54 Uhr
Sonntag, 2. Februar
«Es braucht dich im Wallis»
Es ist sehr viel Eigenlob bei dieser Veranstaltung. Darbellay betont, dass er mit vielen Parlamentariern Kontakt hatte, die ihn unterstützen wollten. Diese hätten ihm aber auch gesagt: «Es braucht dich jetzt im Wallis.»
Die Pressekonferenz ist beendet.
17:47 Uhr
Sonntag, 2. Februar
Ritter und wer noch?
Damit bleibt es zumindest bis Sonntagabend 17.48 Uhr bei gerade einmal einem offiziellen Kandidaten für die Nachfolge von Viola Amherd: Markus Ritter. Der Nationalrat und Bauernverbandspräsident hat derzeit keine Konkurrenz.
Noch werden Nicole Barandun (ZH) und Elisabeth Schneider-Schneiter (BL) für eine mögliche Frauenkandidatur genannt. Beide haben sich noch nicht geäussert. Auch die definitive Entscheidung des Zuger Regierungsrats Martin Pfister steht noch aus. (mg)
17:45 Uhr
Sonntag, 2. Februar
«Ich wünsche mir eine Auswahl»
Darbellay tritt selbst nicht an, will aber, dass die Mitte der Bundesversammlung eine Auswahl präsentiert. Alles andere wäre heikel, so Darbellay. Nur: So viele mögliche Kandidaten und Kandidatinnen gibt es nicht mehr. Meldeschluss ist bereits am Montag. (mg)
17:41 Uhr
Sonntag, 2. Februar
«Hätte Chancen gehabt»
Etwas unbescheiden sagt er, er glaube, dass seine Wahlchancen durchaus intakt gewesen wären. (mg)
17:40 Uhr
Sonntag, 2. Februar
Das Herz im Wallis
Im Wallis würden zahlreiche Herausforderungen anstehen und es brauche seine ganze Aufmerksamkeit und Energie. Darbellay bemüht durchaus etwas Pathos: Derzeit sei in diesem Kanton «sein Herz».
17:35 Uhr
Sonntag, 2. Februar
Christophe Darbellay tritt nicht an
Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Christophe Darbellay will nicht Bundesrat werden. Dabei habe seine Familie eine Rolle gespielt. Und er wolle auch im Wallis bleiben. (mg)
17:31 Uhr
Sonntag, 2. Februar
Noch immer sagt er nicht, was Sache ist
Darbellay macht es sehr spannend. Er habe zahlreiche Anfragen bekommen, ob er antrete wolle oder nicht. Er möge es, in der Regierung zu sitzen.
Seine Entscheidung sei nach einer langen und vertieften Überlegung gefallen, sagt Darbellay. Nach dem Rücktritt von Viola Amherd sei er etwas emotional gewesen. Sie seien auch Sitznachbarn im Nationalrat gewesen. (mg)
17:30 Uhr
Sonntag, 2. Februar
Die Pressekonferenz beginnt
Christophe Darbellay bedankt sich für das grosse Interesse. Die Katze lässt er aber noch nicht gleich aus dem Sack.
17:10 Uhr
Sonntag, 2. Februar
Ungeduldiges Warten in der Kälte
Christophe Darbellay spannt alle auf die Folter. Zahlreiche Journalistinnen und Journalisten sind am Sonntag extra ins Wallis gereist. Sie müssen derzeit draussen in der Kälte ausharren. Einlass in die wärmende Mehrzweckhalle gibt es noch nicht. (mg)
17:00 Uhr
Sonntag, 2. Februar
Tritt er an?
Was sind die Pläne von Christophe Darbellay? Der Walliser-Mitte-Mann hat für Sonntag zu einer Pressekonferenz nach Charrat geladen. Mit Spannung wird erwartet, ob Darbellay ins Rennen um den Bundesratssitz von Viola Amherd steigt. (mg)
17:00 Uhr
Sonntag, 2. Februar
Auch ein Verzicht ist möglich
Normalerweise wäre eine Einladung zu einer Medienkonferenz ein sicheres Indiz, dass Darbellay Bundesrat werden will. Er hatte aber bereits früh angekündigt, dass er in jedem Fall eine Pressekonferenz abhalten werde. Für ihn kommt der Rummel generell gelegen: Im Wallis sind in wenigen Wochen Wahlen. Dort sitzt er als Staatsrat in der Regierung. (mg)
17:00 Uhr
Sonntag, 2. Februar
Bis jetzt nur ein Kandidat
Bislang hat einzig Nationalrat Markus Ritter sein Interesse am Bundesratsjob deponiert. Sonst hagelte es viele Absagen. Noch haben mögliche Kandidaten und Kandidatinnen bis am Montag um 12 Uhr bei der Mitte-Schweiz ihr Dossier einzureichen. Die Wahlen finden am 12. März statt. (mg)

