Wochenkommentar

Milliardenregen mit Nebenwirkungen

Der Gewinnsteuer sei Dank: Der Bund rechnet kurzfristig mit 1,8 Milliarden Franken mehr Einnahmen als bisher angenommen. Der Geldsegen bedeutet aber auch höhere Abhängigkeiten von einzelnen Grosskonzernen.
Bundesrätin Karin Keller-Sutter und Sabine D'Amelio-Favez, Direktorin der Finanzverwaltung, präsentieren am Mittwoch neue Finanzzahlen.
Foto: PETER SCHNEIDER

In gewohnt nüchterner Art verkündete Bundesrätin Karin Keller-Sutter am Mittwoch die frohe Botschaft: «Wir können heute ein Budget präsentieren, das die Vorgaben der Schuldenbremse einhält.» Auch die Zukunft sieht rosig aus. Es sei das erste Mal seit sieben Jahren, dass der Bundesrat einen ausgeglichenen Finanzplan vorlegen kann.

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