Crans-Montana

«Jenseits von gut und böse»: Müssen sich Brandopfer durch 15 Jahre lange Prozesse quälen?

Die Opfer von Crans-Montana könnten erst nach über einem Jahrzehnt entschädigt werden. Warum das Schreckensszenario herumgeistert – und was die Auswege sind.
Sechs Monate nach der Tragödie hängen am Eingang der geschlossenen Bar «Le Constellation» Porträts der jungen Opfer.
Foto: Jean-Christophe Bott/Keystone (9. Juli 2026)

Schnell soll es gehen – das ist seit der Brandkatastrophe von Crans-Montana die einhellige Forderung. Bei der Aufarbeitung, bei den Schuldsprüchen, bei der Entschädigung der Opfer. Doch die Justiz folgt ihrem eigenen Rhythmus. Immer häufiger ist das Schreckgespenst zu hören, dass sich die Gerichtsverfahren bis zu 15 Jahre hinziehen könnten.

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