Banken

Blocher liebäugelt mit neuer Volksinitiative

Blocher resigniert in Sachen UBS – vorerst. Sein Vorschlag,  der Bank den Betrieb eigener Tochterbanken in den USA zu verbieten, werde totgeschwiegen, weil er in der Bevölkerung zu populär sei, sagt der Politikfuchs.
Christoph Blocher kämpft seit Jahrzehnten gegen Too-big-to-Fail-Banken.
Foto: Boris Bürgisser

Die Schweiz hat das Too-big-to-Fail-Problem mit ihren Banken noch nicht gelöst, findet nicht nur der SVP-Doyen und frühere UBS-Verwaltungsrat Christoph Blocher, sondern auch der Bundesrat. Finanzministerin Karin Keller-Sutter will deshalb, dass das Parlament am liebsten schon im Herbst beschliesst, dass die UBS ihre ausländischen Tochterbanken zu 100 Prozent mit Eigenkapital im Schweizer Stammhaus unterlegen muss. Auch mit anderen Massnahmen will der Bundesrat die Grossbank und andere systemrelevante Banken sicherer machen und die Lehren aus dem Untergang der Credit Suisse ziehen.

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