Deutschland

Stromausfall in Berlin: Spekulationen über russische Hintermänner

Noch immer sind tausende Haushalte ohne Strom. Zu dem Brandanschlag auf die Energieversorgung haben sich Linksextreme bekannt, doch mehren sich Zweifel, wer wirklich verantwortlich ist.
«Alle sorgen sich um alle»: Der Berliner Bürgermeister Kai Wegner (Mitte) besucht am Sonntag eine Notunterkunft im Südwesten der Stadt; links von ihm seine Stellvertreterin Franziska Giffey, rechts die Energie-Senatorin Iris Spranger.
Foto: Sebastian Gollnow/DPA

Wo ist Kai Wegner? Der Chor der Empörten, der sich in den sozialen Medien und anderswo Luft verschaffte, schwoll im Lauf des Sonntags immer stärker an: 45’000 Haushalte im Südwesten Berlins waren seit Samstag zeitweise ohne Strom und damit oft auch ohne Heizung, und das bei Minusgraden. Doch der Bürgermeister liess sich zunächst einmal nicht sehen. Erst am Sonntagabend besuchte Wegner das Notstandsgebiet; er sei zwar zu Hause gewesen, habe aber «nicht die Beine hochgelegt», sondern versucht, die Hilfsmassnahmen zu koordinieren, sagte er.

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