LVMH

Eine schrecklich reiche Familie: 150 Milliarden geteilt durch fünf

Bernard Arnault, Luxusmagnat und reichster Franzose, bringt seine fünf Kinder für seine Nachfolge in Stellung. Aber zuerst erhöht er noch seine Altersgrenze.
Bernard Arnault (Mitte), umgeben von seiner Gattin Hélène Mercier (zu seiner Linken) und den Kindern Alexandre, Antoine, Delphine, Jean und Frédéric (von links) bei einer Zeremonie im Institut de France.
Foto: Emanuele Scorcelletti /LMVH

LVMH ist mit seinen 60 Marken wie Louis Vuitton, Dior oder Bulgari der weltgrösste Luxuskonzern und gehört in jedes bessere Finanzportfolio. Umso heftiger wogt die Debatte seit der jüngsten Jahresversammlung, an der Arnault für eine Premiere gesorgt hatte: Der 77-jährige Gründer und Lenker des Luxusimperiums lud erstmals seine Kinder ein, vor den Aktionären ihre jeweilige Sparte zu präsentieren. Es ist bemerkenswert: Alle fünf Sprösslinge arbeiten für LVMH. Jean, mit 27 Jahren der Benjamin, stellte die Uhren Louis Vuitton vor, als deren Markendirektor er fungiert; Frédéric (30) pries die italienische Kaschmir-Marke Loro Piana, die er aus Paris leitet, und Alexandre (33) die amerikanische Schmuck-Herstellerin Tiffany.

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