Signa-Pleite

Benkos Mutter hat wieder Zugriff auf Stiftungsvermögen – vorerst

Ein liechtensteinisches Gericht hat eine einstweilige Verfügung zur Blockierung des mutmasslichen Millionenvermögens aufgehoben. Doch die Jagd nach dem Benko-Geld geht weiter.
Im April wurden in einem Schliessfach der Ingbe Stiftung Gold und Bargeld im Wert von 14 Millionen Euro gefunden.
Foto: Cigdem Simsek / Imago

Ingeborg Benko, die Mutter des Signa-Gründers René Benko, kann ihre Rechte als Stifterin der Ingbe Stiftung mit Sitz in Liechtenstein wieder uneingeschränkt ausüben. Der österreichische Rechtsanwalt Andreas Grabenweger, der als Konkurs- oder Massenverwalter von René Benko amtet, hatte im Januar auf gerichtlichem Weg die einstweilige Blockierung des Stiftungsvermögens verlangt. Das Gericht hatte daraufhin angeordnet, rund 50 Millionen Franken aus dem Stiftungsvermögen einzufrieren.

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