Infrastruktur

Baut die Schweiz die Eisenbahn am falschen Ort aus? Darum wird nun Kritik an Röstis Plänen laut

Der Bundesrat gibt grünes Licht für Milliardenprojekte wie den Durchgangsbahnhof Luzern oder den Grimseltunnel. Setzt er damit die Prioritäten falsch – und verunmöglicht rasche Verbesserungen?
Albert Rösti will viel Geld für den Ausbau von Bahn und Nationalstrassen ausgeben - aber auch am richtigen Ort?
Foto: Keystone (Wallbach, 20.6.2017)

In der Zürcher S10 treffen Touristen, die auf den Uetliberg fahren, auf Berufspendler auf dem Weg ins Büro. In den Stosszeiten fährt sie alle 10 Minuten, künftig soll der 7,5-Minuten-Takt gelten. Schon heute sind die Züge oft verspätet. Deshalb plant die Betreiberin, die SZU, einen neuen Doppelspurabschnitt. Er ist mit 25 Millionen Franken günstig - und Testsieger. Kein zweites Projekt hat in der Wirkungsbeurteilung des Gutachtens, das ETH-Professor Ulrich Weidmann für Verkehrsminister Albert Rösti (SVP) erstellt hat, besser abgeschnitten.

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