Opferhilfe

«Ein Sieg für Mathys»: Eltern des zu Tode geschüttelten Babys gewinnen vor Bundesgericht

Acht Jahre nach dem Drama endet der Justizmarathon der Familie Abel mit einem Erfolg. Sie soll nun doch Opfergelder erhalten. Warum sich die Richter stritten – und welche Signalwirkung das Urteil hat.
Jean-Christophe und Laure Abel halten ein Bild ihres Sohnes Mathys in den Händen, der im Alter von 10 Monaten verstarb.
Foto: Roland Schmid

Seit dem Tod ihres Sohnes kämpfen Jean-Christophe und Laure Abel nicht nur mit der Trauer, sondern auch um Gerechtigkeit und Genugtuung. Ihr zehn Monate alter Mathys starb im April 2018, weil die Nanny ihn schüttelte. Sie geriet nach eigenen Angaben in Panik, als der kleine Bub das Bewusstsein verlor. Nun setzte das Bundesgericht am Mittwoch voraussichtlich den Schlusspunkt unter die langwierige juristische Auseinandersetzung zur Affäre.

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