Interview

Axpo-Präsident will keine AKW für die Schweiz – und macht einen brisanten Vorschlag

Thomas Sieber erlebte während seinen zehn Jahren als Verwaltungsratspräsident Krisen, Kriege und viel Leerlauf. Die Schweiz sei auf einem kritischen Pfad, sagt er im Interview.
«Die Industrie lag mit Prognosen oft falsch»: Thomas Sieber leitete zehn Jahre den Verwaltungsrat der Axpo.
Foto: Alex Spichale

Zehn Jahre stand Thomas Sieber an der Spitze des grössten Schweizer Stromkonzerns. Ende Mai tritt er nun als Verwaltungsratspräsident der Axpo zurück. «Wir sind operativ gut unterwegs», sagt Sieber. «Die letzten drei Jahre waren die besten Resultate unserer über hundertjährigen Geschichte.» Weniger gut läuft es beim Strom für die Schweiz. Politik und Branche können sich nicht einigen, wie die Versorgungssicherheit mittelfristig gewährleistet werden soll. Sie streiten lieber über AKW.

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