Systemwechsel

Arbeitslose Grenzgänger: EU-Reform soll Schweiz hunderte Millionen im Jahr kosten

Die EU hat sich nach langer Debatte auf eine Sozial-Reform geeinigt: Arbeitslose Grenzgänger sollen ihr Arbeitslosengeld neu nicht mehr am Wohnort, sondern am Ort der letzten Beschäftigung erhalten. Weil die Schweiz so viele Grenzgänger hat, trifft es sie besonders hart.

«Der heutige Durchbruch ist eine grossartige Nachricht für Millionen von grenzüberschreitenden Arbeitnehmern!» So freute sich EU-Parlamentarierin Gaby Bischoff am Mittwochabend auf der Plattform X. Es geht um all die Beschäftigten, die in einem anderen EU-Land arbeiten, als sie wohnen. Sie sollen künftig besser geschützt werden – insbesondere, wenn sie ihren Job verlieren. «Lex Locis Laboris» heisst das neue Prinzip, auf das sich Vertreter des EU-Parlaments, der EU-Mitgliedstaaten und der EU-Kommission am Mittwoch in einer Schlussberatung geeinigt haben. Auf Deutsch: «Gesetz des Arbeitsorts».

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