Nach dem Attentat von Berlin

Ändert sich nun etwas? Deutschland diskutiert über härtere Strafen für «Gefährder»

Nach dem Anschlag am Berliner Christopher Street Day geraten Versäumnisse der Justiz in den Blick, aber auch die wachsende Bedrohung Homosexueller durch Islamisten.
Ein Polizist am Sonntagabend in der Kleingartenanlage in Berlin-Spandau, in der Abdul Ballout erschossen wurde.
Foto: EPA

Es ist über die Jahre zu einem traurigen Ritual geworden: Nach islamistischen Anschlägen wird in Deutschland darüber debattiert, ob und wie die Taten zu verhindern gewesen wären. Doch die Versäumnisse, die dabei ans Licht gebracht werden, bleiben einander ähnlich: Es sind die immergleichen Erzählungen über Radikalisierung, Vorstrafen und frühzeitige Entlassungen, über Warnzeichen, die sichtbar waren und zwar nicht unbedingt ignoriert, aber doch nicht ernst genug genommen wurden.

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