Kommentar

Andy Burnham gelingt ein fulminanter Start: Was der neue Briten-Premier mit Boris Johnson und Nigel Farage gemein hat

Die erste Amtswoche des britischen Regierungschefs lässt hoffen.
Macht auch schonmal den Busfahrer: Grossbritanniens neuer Premierminister Andy Burnham in der englischen Stadt Bath.
Foto: Toby Melville / AP

Am fünften Tag seiner Amtszeit verlegte der neue Labour-Premierminister Andy Burnham seinen Arbeitsplatz aus der Londoner Downing Street nach Manchester. Die Regierungsimmobilie beherbergt bisher nachgeordnete Behörden, darunter eine Aussenstelle des Lausch-Nachrichtendienstes GCHQ; dadurch ist sie abhör- und bombensicher. Mit dem in seiner Heimatstadt verbrachten Arbeits-Freitag demonstriert der 56-Jährige eines seiner zentralen Anliegen: Die wohl zentralisierteste Demokratie der Welt müsse den Regionen grössere Autonomie einräumen.

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