Konsum

«Andere haben Freunde, ich meine Kleider»: Wie eine Kaufsüchtige mehr als eine Million Franken Schulden anhäufte

Leistungsfähig, gebildet, gut bezahlt – von aussen betrachtet führte Maja Meier* das perfekte Karriereleben. Kaum jemand ahnte, was mit ihrem Gehalt geschah.
«Ich bin ein taktiler Mensch», sagt Maja Meier – es ging ihr darum, möglichst viele schöne Dinge zu besitzen.
Foto: Roland Schmid

Es war ein Satz wie ein Fluch. «Kauf mal etwas Schönes zum Anziehen», sagte die Mutter zu Maja Meier*. Damals, 1985, als Meier gerade das Medizin-Studium abgeschlossen hatte und ihre Karriere in der Pharma-Branche startete. Und als 25-Jährige noch gar nicht wusste, was sie mit ihrem Lohn überhaupt anstellen sollte. «Kauf dir mal.» Eigentlich nur ein Satz, ein Vorschlag, so dahingesagt.

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