Kommentar

Amherds Rücktritt stellt die Mitte vor eine existenzielle Zerreissprobe

Schon jetzt tobt in der Mitte-Partei zwischen den Erneuerern um Gerhard Pfister und konservativen Ständeräten ein erbitterter Machtkampf. Bei der Ausmarchung der Nachfolge von Viola Amherd werden diese Brüche zur existenziellen Bedrohung für die Partei.

Mit einem Bonmot verabschiedet sich Viola Amherd aus dem Bundesratsamt: «Böse Zungen soll man reden lassen.» Die Verteidigungsministerin sagte das anlässlich ihrer Rücktrittserklärung am Mittwochnachmittag auf die Feststellung, ihre Kritiker würden sich nun das Maul zerreissen, sie flüchte vor den Problemen in ihrem Departement.

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