Vorwürfe

«Schwerster Fall wissenschaftlichen Fehlverhaltens»: Affäre um eine Zürcher Professorin landet vor den Richtern

Eine internationale Internet-Gemeinde bringt eine Mittelalter-Forscherin zu Fall – und fördert einen Skandal zutage, der unter Schweizer Akademien seinesgleichen sucht.
Muss noch Nachforschungen anstellen: die Uni Zürich.
Foto: Christian Beutler

In der Weihnachtszeit 2022 herrscht Aufregung unter Schweizer Akademikerinnen und Mittelaltergelehrten weltweit. An Heiligabend hat Peter Kidd, ein britischer Blogger und Freelance-Akademiker, in die Tasten gegriffen. Carla Rossi, ehemalige Titularprofessorin der Universität Zürich, habe sich für ihr Buch bei seinen im Internet veröffentlichten Abhandlungen zu mittelalterlichen Manuskripten bedient, schreibt er in seinem Blog. Das Echo auf diese Anschuldigung ist enorm.

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