Aargau/Engadin

Kutschenunfall im Rosegtal: Das Todesopfer ist eine Aargauerin

Am Samstag ist im Rosegtal eine Gruppe mit 40 Reisenden bei einer Kutschenfahrt verunfallt. Eine Person (73) starb, zwölf weitere wurden verletzt.
Beim Unglück im Engadin kam eine Person ums Leben, zwölf weitere wurden verletzt. Beim Todesopfer handelt es sich um eine Aargauerin.
Bild: Kantonspolizei Graubünden

Für die Reisegruppe endete die Pferdekutschenfahrt im Engadin tragisch: Am Samstagnachmittag kam das Gespann auf einer leicht abfallenden Strasse im Rosegtal vom Weg ab und prallte gegen einen Baum. Eine Frau verstarb, zwölf weitere Reisende wurden verletzt. Dies hat die Kantonspolizei Graubünden gegenüber mehreren Medien bestätigt.

40 Personen hatten sich laut Sprecher der Kantonspolizei Graubünden auf dem Gespann befunden. Dabei handelte es sich um einen grösseren Kutschenzug mit drei Pferden, zwei Personenanhängern und einem Wagen. In der Medienmitteilung führt die Kapo Graubünden aus, dass der Kutscher auf der Fahrt Richtung Pontresina bemerkt habe, dass das Gespann schlecht bremse. Deswegen habe dieser von der Fahrbahn und auf einen flacheren «Ausstellplatz» ausweichen wollen, wobei eines der Pferde zu Fall gekommen sei.

Die Kutsche prallte gegen einen Baum, woraufhin einige Fahrgäste aus der Kutsche geschleudert worden seien. Eine 73-jährige Frau erlitt beim Aufprall derart schwere Verletzungen, dass sie noch vor Ort verstarb. Die zwölf Verletzten seien mit Helikoptern und Ambulanzen in verschiedene Spitäler im Kanton Graubünden gebracht worden. Zwei von ihnen wurden schwer verletzt.

Gemäss Informationen dieser Zeitung handelt es sich beim Todesopfer um eine Aargauerin. Organisiert wurde die Reise von der Firma Frey-Reisen aus Schlossrued. Dort bestätigt der Inhaber, dass alle Reisenden der Gruppe aus dem Aargau kommen. «Das Wohlergehen unserer Kundinnen und Kunden steht nun an oberster Stelle», lässt er verlauten und weist darauf hin, dass die Verletzten morgen aus den Spitälern entlassen würden.

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