Gesundheit

Streit um Brustkrebs-Vorsorge eskaliert: Radiologen verteidigen sich nach Kritik und legen interne Zahlen offen

Krankenkassen und das Präsidium des Ärzteverbandes schiessen scharf gegen den Verband der Radiologen. Jetzt veröffentlicht dieser interne Zahlen zur Tarifberechnung – und wehrt sich.
Alle wollen Brustkrebs-Screenings, aber die Finanzierung ist in sich zusammengefallen.
Foto: Hannibal Hanschke / DPA

Der Streit um die Finanzierung der Brustkrebs-Vorsorge sorgte in den letzten Tagen für viel Ärger. Die beteiligten Akteure machten sich gegenseitig für die missliche Lage verantwortlich. Besonders die Radiologen wurden scharf kritisiert. Sie würden das Krebs-Screening für Frauen «instrumentalisieren», um Verdienstausfälle im neuen Tardoc-Tarif rückgängig zu machen. Die Argumentation sei «unverständlich». Gestützt wurde diese Sichtweise vom Tarifexperten des Ärzteverbandes Urs Stoffel, der für die Ärzte an den Verhandlungen beteiligt war.

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