Der Streit um die Finanzierung der Brustkrebs-Vorsorge sorgte in den letzten Tagen für viel Ärger. Die beteiligten Akteure machten sich gegenseitig für die missliche Lage verantwortlich. Besonders die Radiologen wurden scharf kritisiert. Sie würden das Krebs-Screening für Frauen «instrumentalisieren», um Verdienstausfälle im neuen Tardoc-Tarif rückgängig zu machen. Die Argumentation sei «unverständlich». Gestützt wurde diese Sichtweise vom Tarifexperten des Ärzteverbandes Urs Stoffel, der für die Ärzte an den Verhandlungen beteiligt war.
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