CS-Präsident Urs Rohner fordert neue Instrumente bei den Coronahilfen für Unternehmen

SCHWEIZ [NEWS SERVICE] ⋅ Unternehmen müssten auf die Coronakrise mit Investitionen reagieren, sagt Rohner in einem Interview mit der Sonntagszeitung. Der Staat solle für eine Flexibilisierung sorgen.

09. August 2020, 08:24

(wap) Die bisherigen staatlichen Hilfen reichten nicht aus, um die Wirtschaft in der Pandemie zu stabilisieren, warnt Urs Rohner, Präsident der Credit Suisse, in einem Interview mit der Sonntagszeitung.

In diesem und dem nächsten Jahr brauche die Wirtschaft zusätzlich zu den Hilfskrediten auch neue Impulse. Hier könne der Staat helfen, indem er Investitionen erleichtere. Als Beispiel nennt Rohner eine Flexibilisierung bei den Vorschriften für Pensionskassen, damit diese Unternehmen mehr Geld zur Verfügung stellen können.

Weiter erwähnt er eine gezielte steuerliche Förderung von Investitionen und «Public-Private-Partnerships», also Projekte, die von Privaten und dem Staat gemeinsam finanziert werden.


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