Gastgeber Ebikon wehrte sich in den ersten zwei Sätzen äusserst tapfer und vermochte mit viel Routine das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Steinen seinerseits erhöhte mit zunehmender Spieldauer die Gangart, so wurden beinahe unmögliche Bälle spektakulär verteidigt, und der Druck konnte immer dann erhöht werden, wenn zwischenzeitlich eine kleinere Flaute drohte. Zu einem Krimi wurde das Spiel aber nie, weil man schlichtweg keine Angst haben musste, dass das Heimteam den Chriesiländern irgendetwas anhaben könnte. So nahmen die Steiner ab dem dritten Durchgang das Zepter endgültig in die Hand und dominierten ihren Gegner insbesondere im entscheidenden vierten Satz (25:16) nach Belieben. Ebikon schien die Decke sprichwörtlich auf den Kopf zu fallen, was nicht mit der Hallenhöhe zusammenhing, sondern mit enormem Druck der TSVler am Service und im Angriff.
Weiterlesen?
Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.
