«Das hat auf jeden Fall gutgetan.» Versöhnliche Worte eines zuvor ziemlich frustrierten Niklas Hartweg nach der Biathlon-WM in Nove Mesto. So wie das ganze Team hatte auch er mit den Verhältnissen in Tschechien zu kämpfen. Nasser, verschmutzter Schnee vom letzten Jahr, aus Kavernen geholt, verunmöglichten dem Schweizer Team, auf der Loipe jene Leistung abzurufen, die nach den guten Resultaten im Vorfeld der Weltmeisterschaften erwartet worden waren. «Im Massenstart am Sonntag konnte ich endlich wieder auch einmal daran denken, andere Athleten zu überholen», so Hartweg. «Es ist ärgerlich, dass es dafür mit dem Schiessen nicht so richtig geklappt hat.» Viermal fiel bei 20 Schüssen die Scheibe nicht. Ein ungewöhnlich hoher Wert. Vor allem im zweiten Schiessen musste Hartweg dreimal in die Strafrunde. «Mit einem guten Schiessen wäre mehr dringelegen.»
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