Schwingen

Ehrenamtliche und Hunderte Stunden Arbeit – so entsteht ein Schwingfest

Schwingfeste sind einerseits sportlicher Wettkampf und Tradition, zum anderen gemütliche Volksfeste. Bis ein Fest steht, opfern viele Leute viel Zeit dafür.
Das 97. Schwyzer Kantonale Schwing- und Älplerfest in Muotathal 2022. Im Bild die temporäre Schwingarena in der Stumpenmatt.
Foto: Erhard Gick

«U we de a de Lüdere Chilbi bisch, gömer de ees gah schwingä.» Dieser altertümliche Berner Spruch hat durchaus seine Berechtigung. Denn so wie der Lüderenschwinget, ein kleines Fest im tiefsten Emmental, sind vor Jahrhunderten wohl die ersten Schwingfeste entstanden. In den abgelegenen Bergtälern trafen sich Älpler und Hirten an Dorfchilbenen jeweils auch zum friedlichen Wettkampf. Von System, weicher Sägemehlunterlage und Regeln war damals nur wenig zu sehen. Wie auch, ein solches Kräftemessen war jeweils nur ein kurzer Ausbruch aus dem alltäglich harten Leben. Einzig das grösste Schwingfest an der Schanze zu Bern fand regelmässig statt, um die alten Könige zu krönen. Die damaligen Organisatoren jedoch hatten stets mit wilder Konkurrenz zu kämpfen.

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