«Wie viel Prozent Frauen sollen es in unserem Verein sein?» Mit dieser Frage beschäftigen sich derzeit einige hiesige Sportvereine. Denn seit dem 1. Januar sind, lanciert von Swiss Olympic und dem Bundesamt für Sport (Baspo), die neuen «Branchenstandards für Sportvereine» in Kraft getreten. Diese fordern eine Anpassung der Vereinsstatuten bezüglich Datenschutz, Doping oder der Geschlechterquote. Insbesondere der letzte Punkt sorgt dabei für Diskussionen. Er schreibt nationalen Sportverbänden vor, dass mindestens 40 Prozent der Führungspositionen von Frauen besetzt sein müssen. Viele fragen sich: Gilt das jetzt auch für den Fussball- oder den Turnverein von nebenan?
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