Zwei Verletzte nach Dachstockbrand in Luzern

BRAND ⋅ In Luzern hat am Samstag der Dachstock eines Mehrfamilienhauses gebrannt. Die Feuerwehr war mit einem Grossaufgebot vor Ort, 45 Personen mussten evakuiert werden.

27. Juni 2020, 22:48

Der Brand mit massiver Rauchentwicklung brach im Ortsteil Littau an der Luzernerstrasse aus, wie die Feuerwehr Stadt Luzern am Samstagabend mitteilte. Der Brand wurde der Feuerwehr um 18.30 Uhr gemeldet.

Insgesamt betreute die Feuerwehr gemeinsam mit dem Rettungsdienst im nahegelegenen Schulhaus Rönnimoos 45 Personen, zwei Personen davon mussten hospitalisiert werden. Dank des raschen Eingreifens von innen und aussen konnten die Einsatzkräfte den Brand schnell unter Kontrolle bringen, wie es weiter heisst. Aus Sicherheitsgründen sei auch das Nachbarhaus evakuiert worden.

Durch vertikale Schächte innerhalb des Hauses fielen laut Mitteilung brennende Teil bis ins Erdgeschoss herunter. Eine Ausbreitung des Brandes im Treppenhaus konnte jedoch verhindert werden. Dank der Brandschutzmauer konnte das Feuer nicht auf das angebaute Nachbarhaus übergreifen.

Das oberste Stockwerk ist aus Sicherheitsgründen vorübergehend nicht bewohnbar. Die restlichen Hausbewohner konnten nach rund drei Stunden wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Rettungsarbeiten wurden durch eine Hochspannungsleitung erschwert, diese befindet sich in der Nähe des Gebäudes.

Spezialisten der Luzerner Polizei ermitteln die Brandursache. Eine Brandwache sichert die Brandstelle während der Nacht. Fachspezialisten erstellen sobald wie möglich ein Notdach, wie es weiter heisst.

Insgesamt standen rund 80 Frauen und Männer der Feuerwehr Stadt Luzern im Einsatz. Sie wurden durch den Rettungsdienst und die Polizei unterstützt.

Wegen des Feuerwehreinsatzes mussten die Luzernerstrasse und die Udelbodenstrasse für mehrere Stunden gesperrt werden. (sda)


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