Klassik

Nach US-Boykott des Stargeigers sagt Schweizer Chefdirigent: «Es ist vielleicht der Moment, vor dem Konzert die ukrainische Hymne zu spielen»

Ein weltberühmter Geiger spricht einen USA-Boykott aus, der Chefdirigent des Tonhalle-Orchesters Zürich versteht ihn gut. Ist das der Beginn einer Welle?
Der Geiger Christian Tetzlaff will vorerst nicht mehr in den USA spielen – oder höchstens als Benefizkonzert für die Ukraine.
Foto: Giorgia Bertazzi

Dieser Tage tauchte in der Klassikwelt die Frage auf, was mit der Handvoll bis jetzt gecancelten oder mit Missachtung gestraften russischen Künstlern und Künstlerinnen passieren wird, sollte es zu einem Friedensschluss im Krieg Russlands gegen die Ukraine kommen. Doch kaum gedacht, ist die Klassikwelt im nächsten Aufruhr, im nächsten Dilemma: Der weltberühmte deutsche Geiger Christian Tetzlaff hat einen USA-Boykott ausgesprochen, der «New York Times» seine Gründe erklärt – und ist auf viel Zustimmung gestossen. Auf Nachahmer allerdings eher nicht.

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