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Kritik
Zu schön, zu laut, zu frei – das Landschaftstheater Ballenberg erzählt von der Vernichtung einer Frau
Das Freilichtmuseum Ballenberg ist wieder der Sommerspielort mit der besonderen Note: Wie sich der trümmlige Gotthelf-Roman «Der Geltstag» im Laufe der Dämmerung zu einer sackstarken Ensembleleistung mausert, darf man nicht verpassen.
Das Eisi (Anne Hodler) und ihr Mann Steffen (Markus Omlin) leisten sich einiges, zum Beispiel ein Kütschlein. Szene aus dem Stück «Der Geltstag» von Paul Steinmann nach Jeremias Gotthelf.
Hier soll man in Bilder spazieren gehen! Im Freilichtmuseum Ballenberg ist die Landschaft, sind die Höfe, Häuser, Herbergen begehbare Kunstwerklein. Mit Ausnahme eines Ortes, einer Beiz, die den Namen ihres Schicksals als Wirtshausschild vor sich herträgt: «Gnepfi» nennt sie sich ...