Literatur

Zwischen Hexe und Hure: Julia Weber erzählt einen gewagten Freiheitsroman

Mit «Weil ich Ruth bin» wagt die bekannte Schweizer Autorin ein modernes, feministisches Märchen. Das Buch fasziniert trotz manch kitschiger Stelle.
Die Schriftstellerin Julia Weber hat vor zehn Jahren mit ihren Notizen über das sonderbare Mädchen Ruth begonnen. Jetzt stellt sie diese in ihrem neuen Buch vor.
Foto: Bild. Gaetan Bally

Ihre Mutter riecht nach «Wärme», der Lehrer nach «faulen Äpfeln», die Mitschüler nach «langweiligem Urlaub» oder nach «Intolliranz». Das sagt Ruth, um die es in Julia Webers Buch geht, zumindest zu einem der Kinder, mit denen sie aufwächst. Diese hänseln sie wegen ihres Fells, das von Geburt an da ist, und bezeichnen sie als «Ungeheuer».

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