Interview

«Viele im Publikum denken: So etwas kann mein lustiger Onkel auch, Volkstheater ist aber mehr», sagt Beat Schlatter

Der Autor hat mit Christoph Fellmann eine Boulevardkomödie über eine harmlose Märchenbühne geschrieben, die zur Drehscheibe des illegalen Tierfellhandels wird. Dass die SBB ihm für den Dreh des Kassenschlagers «Bon Schuur Ticino» kein professionelles Rollmaterial leihen wollten, wurmt ihn immer noch.
Kabarettist, Schauspieler und Drehbuchautor Beat Schlatter im Zürcher Niederdorf, wo er zu Hause ist.
Foto: Valentin Hehli / MAN

Ein Stadttheater habe ihn in einer Ankündigung mal als «letzten Volksschauspieler der Schweiz» betitelt, sagt Beat Schlatter, 63, in seinem Stammcafé Henrici im Niederdorf. Natürlich ist das Quatsch. Wahr ist aber, dass die Schweiz ohne den Autor, Kabarettisten und Schauspieler um einige flotte Mundartkomödien und Filme ärmer wäre. Gespräch mit einem, der weiss, was das Volk will.

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