Tipp der Woche

Literaturnobelpreisträger Jon Fosse schreibt die Story zum triebhaften Frühling

Zwei Männer und eine coole Frau, deren Willen man sich besser beugt: «Vaim» des norwegischen Lakonikers ist topaktuell
Jon Fosse ist in seinen Büchern unspektakulär, zeitenthoben, und dieses Mal urkomisch.
Foto: Jessica Gow / AP

Jon Fosses Kneipen haben sprechende Namen, zum Beispiel «Zum letzten Boot». Die Gestrandeten dort sind ältere Männer, die mit dem Boot über den Fjord in die Stadt fahren, weil sie das eine oder andere zu tun haben . Auf der Überfahrt träumen diese Schweigsamen, Einsamen von Frauen, die sie lieben könnten. Jatgeier ist so ein Exemplar. Sein Boot hat den Namen «Eline» Er will in der Stadt Nähgarn und Nadeln kaufen, nichts Grosses.

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