Venezuela

Angriff der «Dollar Imperialisten» – warum US-Operationen in Lateinamerika immer wieder die Intellektuellen empörten

Donald Trump entspricht genau dem Bild, das lateinamerikanische  Autoren seit Langem zeichnen: Die «Gringos» aus den USA würden sich in Lateinamerika nur alles unter den Nagel reissen, was ihnen Nutzen und Profit bringt.
Das letzte Bild von Salvador Allende kurz vor seinem Tod am 11. September 1973.
Foto: KEYSTONE/AP/NEW YORK TIMES

Donald Trumps Coup in Venezuela weckt ungute Erinnerungen an alte Zeiten, als die USA aus blanker Interessenpolitik immer wieder in Lateinamerika intervenierten. Auch die Entführung und Festnahme eines Staatsoberhauptes hat Tradition: Bereits Manuel Noriega, Führer der Militärjunta Panamas, wurde 1989 in einer US-Spezialoperation geschnappt und später wegen Drogenhandels verurteilt.

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