Timo Vogel

Er malt Cowboys und untergräbt einen klassischen Männlichkeitsmythos

Der Innerschweizer Timo Vogel zeigt gemalte und gezeichnete Bilder in der 171 Gallery Luzern. Dabei glänzt er mit Surrealismus und feinem Humor.
«Open Yard» von Timo Vogel (2020, Öl auf Leinwand).
Foto: zvg

Ein Mann mit einem Schlauch. Und über ihm ein riesiger Cowboyhut. Das Gemälde ist typisch für Timo Vogel, der einen der bekanntesten Männlichkeitsmythen ins Visier und mit feinem Humor auf die Schippe nimmt. Der 1991 in Nidwalden geborene Künstler, der heute in Luzern lebt und arbeitet, nutzt den Cowboy als zentrales Motiv. Aber nicht als etwas Erwartbares, sondern völlig offen. Es ist ein Spiel mit Archetyp, Projektion und persönlicher Symbolik.

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