Religion war für Karl Marx im 19. Jahrhundert das Opium des Volkes: ein vermeintlicher Trostspender mit schwerwiegenden Folgen. Sie betäubt die Sinne, verstellt den Blick auf die gesellschaftliche Realität und lähmt den Willen der Proletarier, gegen ihr irdisches Leid aufzubegehren. Denn dieses ist gottgewollt – die Erlösung wartete nicht hier, sondern im Paradies.
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