«Stubete am See»

Sie lässt Gott sterben: Diese Luzernerin komponiert als erste Jodlerin fürs Ländlerorchester

Simone Felber steht mit ihrer Musik zwischen Tradition und Gegenwart. In «Aalähne» sucht sie nach Halt in der Dauerkrise – mit Schwyzerörgeli, Drumset und Gemeinschaftsgefühl.
Simone Felber steht zwischen Tradition und Gegenwart. Und erhält als erste Jodlerin den grossen Kompositionsauftrag der «Stubete am See».
Foto: Pius Amrein (Luzern, 21. 8. 2024)

Das Schwyzerörgeli spielt einen hohen Ton – vielleicht Tinnitus, vielleicht Herzmonitor-Alarm – und Simone Felber spricht: «Die letschte Reanimationsversüech am liebe Gott hend läider mössen uufggäh wärde.» Die Klangzeichnung geht weiter mit einem an Gregorianik erinnerndem Todeschoral und einem Ruf, der entfernt an Carl Orffs «O Fortuna» erinnert.

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