17.04.2026, 14:09 Uhr
updateAktualisiert: 17.04.2026, 14:15 Uhr
Regina Grüter
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Man kann sich kaum vorstellen, dass Amaro Freitas einmal an Hochzeiten gespielt hat. Am Donnerstagabend erzählt der Pianist davon, wie ihm sein Vater das Keyboardspiel beigebracht habe. Und für seine Mutter spielt er das Stück «Dona Eni», ein «very simple» Song. Amaro Freitas wirkt wie ein äusserst glücklicher Mensch, der das tun kann, wozu er berufen ist. Und ehrt seine einfachen Wurzeln in einer Favela in Recife, Brasilien (wir berichteten). Zu diesem Zeitpunkt ist der meisterhafte Auftritt schon fast fertig. Er fordert die «family», wie er das Publikum das ganze Konzert über nennt, zum Mitsingen der schlichten Melodie auf.
