Selten ist die Vorrede an die Leserschaft so treffend wie diese: «Wenn Sie diese Geschichte lesen, wissen Sie schon, wie sie ausgehen wird: Dass Sie leben, ist der Beweis dafür, dass sie gut ausgegangen ist.» Danke, Stanislaw Petrow! Sein Zögern, seine Zweifel an der Zuverlässigkeit von Satellitendaten und Algorithmen sowie sein Abwarten und Nichtstun im sowjetischen Überwachungsbunker haben den atomaren Overkill verhindert. Der Schweizer Schriftsteller Lukas Maisel erzählt nämlich in seinem schmalen Roman «Wie ein Mann nichts tat und so die Welt rettete» eine wahre Begebenheit aus der heissen Phase des Kalten Kriegs im Herbst 1983, als ein Fehlalarm beinahe die globale Vernichtung ausgelöst hätte.
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