Grosse Schweizer Frauen

Ihr Baby starb bei der Geburt – was sie danach tat, war revolutionär

Nach dem Verlust ihres Kindes widmet Barbara von Roll ihr Vermögen, ihr Wissen und ihre Energie der Gesundheit von Frauen und Kindern. Der Schicksalsschlag, der sie beinahe zerbricht, wird zur treibenden Kraft eines aussergewöhnlichen Lebens.
Barbara von Roll, wie man sie sich 300 Jahre später vorstellte: Lithografie von Johann Heinrich Meyer, um 1820
Foto: Zentralbibliothek Solothurn

Der Öffentlichkeit soll verborgen bleiben, was sich im Stadthaus der Familie von Roll an der Hauptgasse 68 in Solothurn zuträgt. Die Szenen anfangs November 1522 sind dramatisch. Zwei Menschen ringen mit dem Tod, und die einflussreiche Patrizierfamilie bangt um ihren Erben. Auf dem Spiel stehen Macht und Vermögen.

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