Frauenmacht

Sie war die heimliche Königin der Schweiz – aber badete Agnes von Ungarn tatsächlich in Blut?

Die Gründerin des Klosters Königsfelden führte einen Frauenstaat im Staat. Neue Dokumente rehabilitieren die mächtigste Vertreterin der Habsburger-Dynastie. Sie zeigen sie von einer frühfeministischen Seite – und von einer unerwarteten anderen.
Eine historische Darstellung der Habsburger Königstochter Agnes: in der Hand ihre Gründung, die Klosterkirche in Königsfelden. Das Gotteshaus ist bis heute intakt.
Foto: zvg

Hier will sie ihr eigenes Haus: Hier! Neben dem Kloster? Logisch! Neben und nicht im Kloster will sie leben. Agnes, die kleine, dürre, unfruchtbare, die hässliche Frau, so lästert man, weiss, was sie will. Im Klosterbezirk von Königsfelden erstellt sie für sich ihren Hof. Ein Haus für sich und ihre Bediensteten.

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