Analyse

Sanija Ameti inszeniert ihren Tod als Politikerin: Ist das PR oder schon Kunst?

Ein leerer Stuhl und ein Pappteller mit Würsten: Sanija Ameti bleibt ihrer eigenen Medienkonferenz fern. Und spielt (wieder) mit religiösen Verweisen.

Sanija Ameti liess die Journalisten im Regen stehen. Wer am Mittwoch nach der Urteilsverkündigung zur Medienkonferenz am Heimplatz fuhr, entdeckte vor dem Zürcher Kunsthaus einen leeren Stuhl. Darauf liegend: das Manuskript einer Rede. Daneben, auf dem Asphalt: ein Pappteller mit mehreren Würsten und ein Schild mit der Aufschrift: «Würste für die Freiheit». Aber keine Sanija Ameti.

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