Die Leute im Schauspielhaus Zürich sind lieb, sagen sie doch an der Garderobe tatsächlich: «Der erste Teil dauert zwei Stunden und fünfzehn Minuten» und fügen an: «Gehen Sie besser noch auf die Toilette». Nie käme es jemandem im Opernhaus vor einer «Götterdämmerung» in den Sinn, eine ähnliche Ermahnung auszusprechen. Doch siehe da: Prompt haben es nicht alle Ernst genommen und nach 90 Minuten von Giuseppe Tomasi di Lampedusas «Il Gattopardo» stellt sich auf der Tribüne ein Kommen und Gehen ein.
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