Klassik

Blond, erfolgreich, politisch vernetzt: Eine Dirigentin spaltet ganz Italien

Auch weil sie Melonis Vertraute ist: Beatrice Venezi soll Venedigs Oper übernehmen – und löst einen Kulturkampf aus, der Italien spaltet.
Beatrice Venezi wird nie im Teatro la Fenice dirigieren.
Foto: Daniele Venturelli

So etwas passiert nur in Italien. Oder kann man sich vorstellen, dass in der Schweiz abertausende Menschen über die Besetzung einer Chefdirigentenposition diskutieren? Dass Zeitungen, Radio und Fernsehen seit einem halben Jahr permanent darüber berichten und die Zahl der Onlinekommentare in die Hunderttausende geht?

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