Bestsellerautor

Michael Köhlmeiers Roman «Die Verdorbenen» macht alle glücklich, die Albert Camus’ Kultbuch «Der Fremde» lieben

Der österreichische Bestsellerautor erzählt im neuen Roman von Unschuld und Gleichgültigkeit im studentischen Milieu der 1970er-Jahre, die böse enden.
Schriftsteller Michael Köhlmeier in seinem Arbeitszimmer in Hohenems.
Foto: Ralph Ribi

Für Generationen von Maturandinnen und Jung-Existenzialisten gehört Albert Camus’ «Der Fremde» mit seiner legendären Figur des teilnahmslosen Meursault, der aus Zufall zum Mörder wird, zur Pflichtlektüre. Für unzählige ist es ein Kultbuch geworden. Die irritierende Moral der Verantwortungslosigkeit, die bodenlose Existenzfrage und die politische Grundierung des Romans im französischen Kolonialismus behalten bis heute ihre verstörende Kraft.

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