Für Generationen von Maturandinnen und Jung-Existenzialisten gehört Albert Camus’ «Der Fremde» mit seiner legendären Figur des teilnahmslosen Meursault, der aus Zufall zum Mörder wird, zur Pflichtlektüre. Für unzählige ist es ein Kultbuch geworden. Die irritierende Moral der Verantwortungslosigkeit, die bodenlose Existenzfrage und die politische Grundierung des Romans im französischen Kolonialismus behalten bis heute ihre verstörende Kraft.
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