Das Haupthaus der Propstei St. Gerold, wo Sie wohnen und arbeiten, wurde während drei Jahren restauriert. Was hat diese Baustelle mit Ihnen gemacht?
Martin Werlen: Das ist eine grosse Herausforderung, wenn man Schweige- oder Firmenseminare durchführt. Ich habe gemerkt, dass wir diese Seminare nicht neben, sondern nur mit der Baustelle durchführen können. Also haben wir sie integriert. Als etwa das Dach abgedeckt werden musste, haben wir die Ziegel als Tischdekoration eingesetzt. Ich habe mit allen Seminargästen eine Führung über die Baustelle gemacht, sodass sie das selbst erleben konnten. Es gab Leute, die immer wieder kamen, weil sie interessiert waren, was sich in der Zwischenzeit verändert hatte.
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