Würdigung

Garten und Küche interessierten sie nicht: Sie fotografierte Menschen, die man leicht übersieht

Die in Zug geborene und in Luzern aufgewachsene Margrit Baumann war als Fotojournalistin eine Pionierin. Mit 97 Jahren ist sie verstorben. Sie wollte versteckte Wirklichkeiten sichtbar machen.
Margrit Baumann 1955 in Syrien, fotografiert von ihrem damaligen Mann Ernst Baumann.
Foto: zvg

Die Schweizer Fotografin Margrit Baumann war eine Pionierin des Fotojournalismus und eine genaue Beobachterin der Welt. Sie gehörte zu den ersten Frauen, die sich in der damals von Männern dominierten Pressefotografie einen Namen machten. Ihre Bilder erzählen von Menschen, deren Geschichten sonst kaum Beachtung fanden. Am 4. Juli ist sie verstorben, wie die Berner Zeitung berichtet hat.

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