Theaterpremiere

Von Hiroshima bis zur KI: In Zürich kommt die Tragödie der Menschheit auf die Bühne

Das Schauspielhaus Zürich zeigt mit «Maniac» eine Bühnenfassung von Benjamín Labatuts Roman über Wissenschaft, Krieg und künstliche Intelligenz. Regisseur Calixto Bieito verdichtet die grossen Fragen der Moderne zu einem düsteren, konzentrierten Abend, der trotz schöner Bilder enttäuscht.
Ein Wissenschaftler (Steven Sowah) spielt mit einem Auto.
Foto: Elke Walkenhorst

Auf nachdenkliche Blicke folgt Stirnrunzeln. Spätestens wenn der Go-Champion Lee Sedol die Bühne im Schauspielhaus Zürich betritt und von «Nozoki» und leeren Dreiecken erzählt, besteht Erläuterungsbedarf. Klar ist soviel: Sedol, gespielt von Alexander Angeletta, hat 2016 eine Partie gegen die künstliche Intelligenz Alpha Go verloren.

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