Luzerner Theater

Der «Ring» von Wagner ist zu Ende, alles wird gut, auch weil der Tanz die Texte aufpeppt

In «Gods' Dawn» führt das Luzerner Theater vom Götter-Untergang bis ins Jahr 2099. Und findet im Tanz seine stärksten Momente. Während der Text etwas gar bekannte Gegenwartsdiagnosen bringt.
Sie sind das Pendant der «Nornen» in Wagners Oper und zerren am Seil des Schickals.
Foto: zvg / Ingo Höhn

Vier Opern, 15 Stunden Musik, 26 Jahre Entstehungszeit, 34 Rollen, ein 100-köpfiges Orchester. Und am Ende brennt trotzdem alles ab. Richard Wagners «Ring des Nibelungen»: Monumentalwerk, Mythosmaschine, Elefant im Raum der Musikgeschichte. Seit 2022 arbeitet sich auch das Luzerner Theater in der Reihe «Das Ring Ding» mit zeitgenössischer Miniaturisierung, Zerlegung und Neudeutung daran ab.

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