Luzerner Theater

Roboter sind die besseren Menschen: Können sie perverses Machtstreben stoppen?

Im Science-Fiktion-Märchen «Gilgamesch, mein Sternenschiff» wird die Menschheit von einem Narzissten angeführt. Während Roboter gegen dessen Niedertracht ankämpfen. Das Stück ist eine pointierte Kritik am aktuellen perversen Machtstreben.
Wiebke Kaiser (links) und Josefine Ebner - hier effektvoll in Szene gesetzt durch Theda Schoppes Bühnenbild.
Foto: Ingo Höhn

Es ist wie immer etwas eng und dunkel im Luzerner UG. An den Wänden hängen psychedelisch wirkende Bilder mit bunten Fantasielandschaften. Es dauert nicht lange, bis die Besucherinnen und Besucher im tunnelartigen Schlauch, der das kleine Foyer bildet, über Lautsprecher auf seltsame Weise angesprochen werden: «Alle Roboter werden gebeten, Platz zu nehmen.» Im Nu ist man mittendrin in der Uraufführung von «Gilgamesch, mein Sternenschiff» von Markolf Naujoks, der auch gleich Regie geführt hat.

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