Luzerner Sinfonieorchester

Hieroglyphen, Sturm und Sinnlichkeit im Konzertsaal – zwei neue Köpfe präsentieren sich im KKL

Vom improvisierenden Beethoven über Brahms' Selbstzweifel. Frei von solchen gestalteten beim Luzerner Sinfonieorchester zwei Debütanten einen Abend.
Pianist Bruce Liu packt Beethovens Klavierkonzert bestimmt an.
Foto: Philipp Schmidli

Heute würde man das Stück dem improvisierten Jazz zurechnen. Als Beethoven sich am 5. April 1803 an den Flügel setzte, um die Premiere seines 3. Klavierkonzerts zu spielen, hatte er dieses gar noch nicht geschrieben. «Ich sah fast nichts als leere Blätter, ein paar ägyptische Hieroglyphen. Beethoven spielte fast alles aus dem Kopf», notierte sein Freund Ignaz von Seyfried. Und der Meister nahm sich wohl auch die Freiheit, das eine oder andere spontan zu fantasieren.

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