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Ein Lamento als Krönung: Antonini brachte die Luzerner zum Sprechen

Herzzerbrechend schön prägt Fatma Said einen Abend zwischen Vivaldi und Mozart. Giovanni Antonini sorgt derweil dafür, dass das Luzerner Sinfonieorchester nicht lauter, sondern präziser wird.
Zu grossen Gesten gesellte sich bei Fatma Said auch viel stimmlicher Ausdruck.
Foto: zvg/Philipp Schmidli (Luzern, 4. 3. 2026)

Da sitzt man also im Konzertsaal und leidet mit. Mit Dido, die sich umbringt, weil Äneas sie verlassen hat. «Dido's lament», Didos Klage, aus Henry Purcells Oper steht am Mittwochabend eigentlich gar nicht auf dem Programm. Das Luzerner Sinfonieorchester (LSO) widmet sich unter dem Spezialisten für historische Aufführungspraxis, Giovanni Antonini, ganz Vivaldi und Mozart.

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