Internationales Orgelfestival

Und wo bleibt die Orgel? Zur Eröffnung des Festivals kommt die Ersatz-Oper in die Hofkirche

In Mendelssohns Oratorium «Elias» sorgt die Orgel für seismische Bewegungen. Zum Erlebnis wird es beim Eröffnungskonzert des Internationalen Orgelfestivals durch phänomenale Stimmen, ein aufmerksames Orchester und den Raum an sich.
Die vier Solistinnen als Seraphim singen «heilig, heilig, heilig» mit engelsgleichen Stimmen.
Foto: zvg/Bruno Gisi (Luzern, 2. 7. 2026)

Das Publikum wusste schon vor 180 Jahren, was gut ist: Mendelssohns «Elias» wurde 1846 in Birmingham frenetisch gefeiert. Dass Mendelssohn von rund 2000 Begeisterten schrieb, heute aber bloss 1100 Personen in die Town Hall passen, ist ein amüsantes Detail der Werkgeschichte. Entscheidend ist: Beliebt ist das Oratorium bis heute. Das sieht man am Donnerstagabend in der Luzerner Hofkirche, deren Bänke mit etwas über 350 Personen gut gefüllt sind.

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