Der Londoner House-Club in Luzern. Noch nie hat man einen Musiker so tanzen sehen wie Joshua Idehen. Exzessiv und expressiv bewegt er sich auf der Pavillonbühne. Sein Auftritt ist eine Performance, die an Hochleistungssport grenzt. Er ist Poet, Performer und auch ein bisschen Priester. Angesichts der Miseren überall auf der Welt vertraut er in die Macht der Leute. Er spendet Kraft und Hoffnung und macht seinen Standpunkt mehr als klar. Manchmal ist es auch ganz einfach: «Stay cool, learn to swim / I only started learning last year, now I'm 42 / And if you already know how to swim, good for you». Das Set endet mit einer Coverversion von «Once in a Lifetime» der Talking Heads mit Breakbeat – es wird nicht die letzte sein an diesem Luzern-Live-Wochenende –, einer Kritik an Konsum und gesellschaftlichen Erwartungen. Und ein Moment der Innenschau. Stark.
Schwimmen im Vierwaldstättersee, Fussball und ganz viel Musik
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